Spenden

Rotary Club spendet 20.000 Euro

… für „nachhaltige“ Arbeit der Tafel

Bericht von „fae“ in der Rheinischen Post vom 02.04.2012


So eine große Geldspende hat Monika Bartsch bisher noch nicht überreicht bekommen. Zumindest nicht, seit sie Vorsitzende der Mönchengladbacher Tafel ist. Mit 20.000 Euro unterstützt jetzt der Rotary Club Mönchengladbach die Arbeit des gemeinnützigen Vereins.

Mit dem Geld wolle die Tafel ihr Engagement für die Kinder und Jugendlichen der Stadt ausweiten. Bereits sechs Einrichtungen mit insgesamt 230 Kindern versorgten die Tafel-Mitarbeiter in den vergangenen Wochen mit Nahrungsmitteln.

„Es sind Einrichtungen, in denen nicht nur für Kinder, sondern mit ihnen gekocht wird“, sagt Bartsch. „Uns ist es wichtige, dass die Kinder erfahren, dass es nicht nur Pizza, Fast Food und Konserven gibt. Sie sollen lernen, dass es Spaß macht, mit frischen Zutaten zu kochen - und so vielleicht auch ihre Eltern infizieren.“ Anderthalb Jahre, schätzt Bartsch, könne die Tafel das Projekt mit der Spende finanzieren. Betreut wird es von Diane Holzapfel. „Als wir die Lebensmittel brachten, hatten viele Kinder große Augen“, berichtet Holzapfel. „Oft hatte ich den Eindruck, dass sie manche Lebensmittel noch nie zuvor gesehen hatten.“

Insgesamt 70 Mitglieder hat der Rotary Club Mönchengladbach. Jedes Jahr spendet er eine größere Summe für den guten Zweck. Es ist kein Zufall, dass die Wahl in diesem Jahr auf die Tafel fiel. „Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig“, sagt Jochen Bücker, der Präsident des Rotary Clubs. „Wichtig ist uns ebenfalls, dass die Spende tatsächlich auch dort landet, wo sie dringend gebraucht wird. In dieser Hinsicht wissen wir, welche hervorragende Arbeit Monika Bartsch bei der Mönchengladbacher Tafel leistet.“

Immer mehr Kinder, kritisiert Bücker, würden ohne Frühstück und ohne Pausenbrot in die Schule geschickt. „Wenn sie nach einem langen Tag aus der Schule zurückkehren, ist oft kein Elternteil zu Hause, kein vernünftiges Mittagessen zubereitet.“ Gerade deshalb sei das Engagement der Tafel in diesem Bereich so außerordentlich wichtig. „Wir müssen in die Zukunft unserer Kinder investieren“, unterstreicht Bücker.

RP nach der Päckchenaktion 2010






Bürger spenden 2500 Pakete
VON THOMAS GRULKE -
zuletzt aktualisiert: 16.12.2010 - 20:00

Mönchengladbach (RP) Ein kleines Stoff-Schaf liegt gut eingebettet zwischen den Lebensmitteln. Und aus der zweiten Tasche lugt die Nase einer Micky-Maus-Puppe hervor. Auch Buntstifte und Kartenspiele entdeckt Helmut Herrmanns in den prall gefüllten Beuteln.
Es sind die Teile seiner Geschenkpakete, die den 50-Jährigen besonders freuen. "Wir haben ein Dach über dem Kopf und kommen mit den Lebensmitteln klar. Doch erstmals seit 20 Jahren haben wir nicht das Geld für Geschenke", sagt der siebenfache Familienvater, ehe er die ersten seiner fünf Pakete zum Auto trägt. Er passiert dabei noch hunderte Menschen, die sich auf dem Gelände der Mönchengladbacher Tafel ein Geschenk abholen.
Von der Resonanz überwältigt
Die ehrenamtliche Organisation, die Lebensmittel für Bedürftige sammelt, verteilt an diesem Tag nicht die üblichen Essenspakete. Vielmehr sieht die Halle am Fleener Weg wie das Lager des Weihnachtsmannes aus. Bei der Paketaktion hat die Tafel zu zusätzlichen Spenden für bedürftige Familien aufgerufen – und wurde von der Resonanz überwältigt. Über 2500 Pakete stapeln sich bis zur Hallendecke.
"Es ist bewegend, wie solidarisch sich die Mönchengladbacher Bürger gezeigt haben", sagt Monika Bartsch. Eine Stunde zuvor beruhigt die Tafel-Vorsitzende die wartende Menge: "Bitte nicht drängeln, jeder bekommt ein Paket." Doch auch die Masse an Bedürftigen, die sich ein Geschenk abholen, ist überwältigend. Der Fleener Weg ist zum Start der Aktion um 10 Uhr zu kurz, um alle Wartenden aufzunehmen. Die ersten haben sich bereits mitten in der Nacht angestellt. Thomas Dietz steht seit 8.30 Uhr an.
Der 40-Jährige hat aus gesundheitlichen Gründen seine Arbeit im Garten- und Landschaftsbau verloren. "Ich bin leider auf die Lebensmittel angewiesen. Wenn ich das Geld hätte, würde ich auch für die Aktion spenden", sagt Dietz. Während er sein Paket einfach schultert, packen einige ihr Geschenk direkt vor Ort aus, um die haltbaren Lebensmittel in ihren Einkaufswagen zu verstauen. Eine Frau balanciert das Paket auf dem Kopf, während sie ihr Kleinkind auf dem Arm trägt. Und eine ältere Dame benutzt ihre Gehhilfe als zusätzliches Transportmittel. Auf der anderen Seite der Ausgabetische geht es aber nicht weniger betriebsam zu.
"Die Logistik ist sehr wichtig", sagt Diane Holzapfel. Die gebürtige Engländerin engagiert sich seit elf Jahren bei der Tafel und hat Erfahrung mit Großkampftagen. Schließlich müssen bei jedem Bedürftigen der Eignungsschein sowie der Personalausweis kontrolliert werden. Anhand der Papiere erkennen die 15 Helfer, wer wie viele Pakete erhält. "Heute kommen auch viele, die nicht Stammkunden sind", sagt Diane Holzapfel.
So ist ab und an auch rigoroses Durchgreifen vonnöten. Als eine Frau mit ihrem Schein ein zweites Paket zu ergattern versucht, verweist sie Monika Bartsch vom Gelände. Ansonsten verläuft die Paketaktion friedlich. "Bei den vielen zufriedenen Gesichtern weiß ich, warum ich das mache", sagt Diane Holzapfel, die sich extra zwei Tage frei genommen hat. Schon am Annahmetag erfreuten sie Kinder, die selbst gemalte Bilder brachten oder Spender, denen es offensichtlich selbst nicht besonders gut geht.
Diese Herzlichkeit spüren auch die Bedürftigen. "Es gibt hoffentlich im nächsten Jahr die Chance für eine Revanche", sagt Herrmanns, der nach mehreren Bandscheibenvorfällen 2011 wieder Arbeit finden möchte. "Frohes Fest", wünscht er allen, dann geht er ein letztes Mal an der Menschenschlange vorbei, die immer noch bis auf den Fleener Weg reicht. Doch das Gute ist: Das Paketlager der Gladbacher Tafel ist auch längst noch nicht leer gefegt.
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RP - Päckchenaktion 2010





erstellt am:  04.12.2010
URL: www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/Tafel-Chefin-Helft-Kindern_aid_938250.html
Mönchengladbach
Tafel-Chefin: "Helft Kindern!"
VON DIETER WEBER -
zuletzt aktualisiert: 04.12.2010

Mönchengladbach (RP) Wer macht notleidenden Familien ein kleines Weihnachtsgeschenk? Tafel-Vorsitzende Monika Bartsch ruft die Mönchengladbacher auf, Päckchen mit Lebensmitteln zu schnüren. Sie hofft auf 1000 Präsente.
Auf diesen Termin warten viele notleidende Familien in der Stadt: Sie freuen sich auf ein Päckchen, das sie kurz vor Weihnachten von der Mönchengladbacher Tafel bekommen sollen. Weil aber der Initiator der Aktion diese absagte, sah es lange Zeit schlecht für das Päckchen-Geschenk aus. Bis Tafel-Vorsitzende Monika Bartsch kurzentschlossen entschied: "Wir nehmen die Sache selbst in die Hand und machen unsere eigene Aktion. Ich bin sicher, dass die Mönchengladbacher uns dabei unterstützen werden." Sie ruft die Bürger der Stadt auf: "Helft den Familien mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk!"
An Solidarität appelliert
Und das soll so aussehen: Die Tafel wünscht sich für Notleidende ein Päckchen mit haltbaren Lebensmitteln – Nudeln, Reis, Konserven aller Art, vielleicht ein Pfund Kaffee und etwas Aufschnitt, wenn dieser länger haltbar ist. Auf keinen Fall aber Lebensmittel, die schnell verderben können wie Fisch oder Mayonnaise. Am Mittwoch, 15. Dezember, sollen diese Päckchen bei der Mönchengladbacher Tafel am Fleenerweg 48 in der Zeit von 9 bis 16 Uhr abgegeben werden. Wenige Stunden später am 16. Dezember sollen sich die Bedürftigen dieses besondere Geschenk abholen. Bartsch ist sicher, dass die Bürger initiativ werden: "Mönchengladbach war nie eine besonders reiche Stadt. Aber die Menschen hier haben immer Solidarität gezeigt und anderen geholfen. Ich hoffe, dass dies auch dieses Mal so ist."
Die Messlatte hängt hoch: 1000 Päckchen kamen im Vorjahr zusammen und fanden reißenden Absatz. Unterstützer aus den vergangenen Jahren sind dieses Mal wieder dabei: So appelliert beispielsweise ein hiesiger Zahnarzt an seine Patienten, diese Aktion wohlwollend zu begleiten. Schulen haben Hilfe zugesagt, sammeln derzeit Lebensmittel und wollen bis zum 15. Dezember viele Päckchen packen. Auch andere Organisationen boten sich an. "Trotzdem fehlt viel, wollen wir das Vorjahresergebnis erreichen", sagt die Tafel-Chefin.
Dass die Nachfrage nach den Päckchen groß sein wird, steht außer Frage. 650 Familien werden jede Woche von der Mönchengladbacher Tafel mit Lebensmitteln versorgt, die rund 100 ehrenamtlich tätige Mitarbeiter jeden Tag bei Supermärkten, Bäckereien und Metzgereien einsammeln, anschließend sortieren und ausgeben. Für 1600 notleidende Bürger ist diese Hilfe unverzichtbar – darunter sind mehr als 500 Kinder. Auch mehrere karitative Einrichtungen und Schulen werden von der Tafel versorgt.
Monika Bartsch sichert im Übrigen zu, dass wirklich nur Hilfebedürftige die Päckchen erhalten: "Jeder, der zu uns kommt, muss uns die Leistungsbescheinigung der Arge oder die Rentenbescheinigung vorlegen und sich zudem ausweisen. Und wir registrieren auch die Abgabe der Päckchen, so dass sich niemand mehrere abholen kann."
Päckchen  für  die  Tafel-Kunden am Mittwoch, 15. Dezember, 9 bis 16 Uhr, Päckchen-Empfang: Tafel-Räume am Fleenerweg 48.
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Schaffrath-Stiftung hilft der Tafel

Bericht der RP - 4. März 2010

(isch) Es ist die größte Spende, die die Schaffrath-Stiftung seit ihrer Gründung vor einem Jahr vergeben hat, ... Mit 10.000 Euro beteiligt sich die Stiftung an einem neuen Sprinter Kühlwagen. Gestern übergab Renate Schaffrath das neue Fahrzeug an die Vorsitzende der Tafel, Monika Bartsch. "Wir unterstützen Einrichtungen, die sich um Kranke und Behinderte, ältere Menschen und Kinder kümmern", sagte Renate Schaffrath. So gesehen ist das Geld bei der Tafel ganz sicher genau richtig investiert. Denn immerhin versorgt die Einrichtung inzwischen etwa 1.600 Menschen pro Woche.

"Das sind, anders ausgedrückt, 700 Familien, die von uns mit Lebensmitteln versorgt werden", sagte Monika Bartsch.

Der neue Sprinter ersetzt ein Fahrzeug, das inzwischen in die Jahre gekommen war." Unsere ehrenamtlichen Fahrer sind pausenlos im Einsatz", sagte Franz Ungerechts vom Vorstand der Tafel. "Sie fahren täglich 200 Einrichtungen und Sponsoren ab. Da müssen unsere Autos schon sicher sein." Denn die Tafel arbeitet inzwischen ähnlich wie ein Unternehmen. Da muss die Logistik stimmen, die Zeiten müssen eingehalten werden und der Einsatz der 100 ehrenamtliche Mitarbeiter muss koordiniert werden. Renate Schaffrath betonte: "Die Tafel zu unterstützen ist für uns eine Herzenssache."

RP - Spende der Sparda-Bank

Sparda-Bank spendet für die Gladbacher Tafel
(Ivs) "Womit haben wir diese Ehre verdient?" Mit diesen Worten nahm Monika Bartsch, ehemalige Oberbürgermeisterin von Mönchengladbach, die Spende in Höhe von 3.000 Euro entgegen. Übergeben wurde die Spende von Jürgen Mockel, Geschäftsstellenleiter der Sparda-Bank an der Bismarckstraße, der das Engagement so begründete: “Wir dürfen nicht die Augen vor der Armut in unserem Land verschließen, sondern müssen es als unsere Aufgabe ansehen, die Not armer Menschen zu lindern. Dass dies möglich ist, dafür steht die Mönchengladbacher Tafel."
Und die Tafel kann das Geld gut gebrauchen. Der Hauptteil wird für den Unterhalt der Fahrzeuge gebraucht, die betankt, finanziert und repariert werden müssen. Die Fahrzeuge werden sehr stark in Anspruch genommen, da die Tafel die Lebensmittel nicht nur am Fleenerweg ausgibt, sondern auch Einrichtungen anfährt, um Lebensmittel vor Ort zu verteilen.

Marienschule sammelt zu St. Martin

(togr) Sie waren prall mit Nudeln, Reis sowie Gemüse gefüllt und schön entlang des Bühnenrandes aufgereiht: Die 34 Kisten voller Lebensmittel, welche die Schüler der Marienschule zum St.Martins-Tag gesammelt hatten. "Wir sind alle überwältigt, was da wieder zusammengekommen ist", sagte Schulleiter Wilhelm Oberdörster im Forum der Schule, wo die Lebensmittel an die Mönchengladbacher Tafel übergeben wurden.
Der gemeinnützige Verein gibt Essen an Bedürftige aus und hat pro Tag rund 270 Kunden. "Diese Lebensmittel dienen uns als eiserne Reserve", sagte Gerlind Huber. Sie komme immer gerne in die Marienschule, da die Resonanz hier immer so toll und die Lebensmittel hochwertig seien, sagte die Zweite Vorsitzende der Tafelrunde. Das Engagement der Schule für die Initiative hat schon Tradition. "Es ist ein fester Bestandteil unserer sozialen Aktionen. Zudem nehmen alle 1300 Schüler von der fünften bis zur 13. Klasse teil. Und wenn jeder nur ein bis zwei Teile mitbringt, kann man schon viel erreichen", sagte Religionslehrer Wolfgang Wollenweber, der das Projekt leitet.

In den letzten zehn Tagen waren die Lebensmittel zusammengetragen und verpackt worden. "Und ihr habt darauf geachtet, nützliche Dinge und keine Schokolade mitzubringen", lobte Oberdörster die Schüler, welche die Gladbacher Tafel durch ihr jährliches Engagement kennen. "Sie sollen wissen, dass es Not und Armut auch in unserer Stadt gibt, selbst wenn sie genug zu essen haben", sagte Wollenweber.

Eine Aktion, die Gerlind Huber sehr begrüßt und in der Vorweihnachtszeit gut gebrauchen kann. "Dann fehlt es bei vielen Familien mit geringem Einkommen an allen Ecken und Enden", erklärte sie, während viele kleine Helfer die Kisten in den Transporter trugen. Von der besonderen Bühnenumrandung war binnen Minuten nichts mehr zu sehen.